Es war einmal … „Die Häkeldiät“

Es war einmal Ende März 2015, da kam der Compact-Verlag auf mich zu und fragte, ob ich nicht Lust dazu hätte für ein Buch zu schreiben, genauer gesagt: Häkelanleitungen für ein fertiges Buchkonzept zu entwerfen. Ohne zu Zögern habe ich sofort zugesagt. Ich wusste, wenn ich es nicht tue, ärgere ich mich schwarz über die verpasste Gelegenheit.

Und so habe ich mich an die Arbeit gemacht. Den Anfang machte ein leeres A3-Blatt, auf dem ich a la Brainstorming Ideen zusammengetragen habe, die mir in den Sinn gekommen sind. Ziel waren 25 bunt gemischte Häkelprojekte von Klein bis Groß, wobei erstere den Hauptteil ausmachen sollten.

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Danach habe ich gestrichen, was sich wiederholt hat (z.B. Taschen – Taschen kann man auch gar nicht genug häkeln, es gibt so viele verschiedene Varianten, die ich schon immer mal ausprobieren wollte), das zu umfangreich war oder den Anforderungen des „simplen Häkelns“ schlichtweg nicht entsprochen hat und zu kompliziert war. Übrig geblieben waren knapp 30 Ideen, aus denen ich ohne Probleme 25 Häkelideen für das Buch auswählen konnte.

mimameidana

Bitte lächeln!

Die Ideen sind hierbei auch der Knackpunkt. Gern würde ich dir haarklein in unzähligen Skizzen, Häkelschriften und anderen Aufzeichnungen dokumentieren, wie ich beim Ausarbeiten und Häkeln der Projekte vorgegangen bin. Tatsache aber ist, dass das meiste in meinem Kopf sitzt und ich nur sehr wenige Aufzeichnungen gemacht habe.

Mustersammlung

Mustersammlung

Anregungen zu Muster und Farben habe ich meiner „kleinen Mappe“ entnommen, in der ich Ausschnitte aus Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen sammele. Das sind in erster Linie Farbkombinationen, Strukturen und Muster, die ich als „Inspirationsquelle“ mit nutze.

Notizen waren lediglich bei der Organisation der einzelnen Projekte notwendig und ich habe Listen geführt, was ich wann in welcher Reihenfolge mache.

Fotoliste mit Setting

Fotoliste mit Setting

Eine weitere Liste betraf die Fotos. So habe ich die Häkelanleitungen nicht nur entworfen und geschrieben, sondern auch die einzelnen Häkelschritte und das fertige Produkt fotografiert. Setting und Utensilien, die ich für das abschließende Produktfoto benötigte, habe ich in einer Liste zusammengefasst.

Entwurf Matrjoschka

Entwurf Matrjoschka

Zwischendurch sind kleinere Skizzen von einzelnen Häkeleien entstanden, die mehr eine Gedankenstütze als ein konkreter Entwurf waren.

Skizzen als Gedankenstütze

Skizzen als Gedankenstütze

Aufgrund des Umfangs einiger Häkeleien, habe ich die meiste Zeit an mehreren Anleitungen  gleichzeitig gearbeitet und sie Schritt für Schritt ergänzt und fertiggestellt. Das war sehr angenehm.

grafische Notiz

grafische Notiz

Denn gerade bei größeren Projekten, die viel Zeit in Anspruch nehmen, brauchte ich mal eine Abwechslung. Irgendwann fällt es schwer, immer und immer dasselbe zu häkeln, wie zum Beispiel bei einer Granny-Häkeldecke. Das ist eine reine Fleißaufgabe, die nicht sonderlich viel Kreativität und Hirnschmalz benötigt.  Und so hat mich die Häkeldecke praktisch vom Anfang bis zum Ende des Buches begleitet.

So ungefähr ... Zeichnen: mangelhaft ;-)

So ungefähr …Zeichnen: mangelhaft 😉

Die kleineren Häkelprojekte waren hierbei eine willkommene Abwechslung.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es eine recht anstrengende Zeit war, da ich das Buch nur in meiner Freizeit zusammenstellen und schreiben konnte. Aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht und es war sehr aufregend hautnah mitzuerleben, wie in enger und reibungsloser Zusammenarbeit mit dem Compact-Verlag ein so schönes Häkelbuch entsteht. Das ist eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte!

Buch Häkeldiät

Wie sieht’s aus?

Was bei meiner 3-monatigen Häkel-Odyssee herausgekommen ist, kannst du nun hier nachlesen. Du erfährst, welche Idee hinter dem Buch steckt, kannst einen genauen Blick in „Die Häkeldiät“ werfen und das Buch natürlich auch bestellen.

Wenn Du Fragen, Tipps oder Anregungen zu den Anleitungen im Buch hast, kannst du mir eine E-Mail schreiben und ich antworte dir schnellstmöglich.

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